Eins, Zwei, Omega-3!

Warum Fisch ein wichtiger Teil fructosefreier Ernährung ist und was man über ihn wissen muss (Teil1)

Nicht alle Norddeutschen essen gerne Fisch, aber ich erfülle das Klischee meiner Heimat mit ganz viel Leidenschaft. Ich liebe Fisch! Und das Tolle ist, dass ich trotz meiner Fructosemalabsorbtion nicht auf diese zarte Speise verzichten muss. Im Gegenteil! Fisch ist sehr gesund, vor allem wenn man nicht alles essen darf.

Bereits in meinem Post über Vitamine habe ich ja davon erzählt, dass man auch ohne Obst Gemüse alle Vitamine ohne Präparate zu sich nehmen kann. Fisch hat hier eine wirklich gute Quote hingelegt: Vitamin D und A, eine Menge B-Vitamine und zusätzlich auch noch viele Mineralstoffe Spurenelemente und alle wichtigen Aminosäuren. Einige Arten enthalten sogar Jod, welches wichtig ist, um Schilddrüsenerkrankungen vorzubeugen. Am meisten macht Fisch aber im Zusammenhang mit Omega-3-Fettsäuren von sich reden.

 


 
 

Und wer sind eigentlich diese ominösen Omega-3?

Man möchte meinen, es handele sich um einen Geheimagenten oder eine Spezialeinheit mit cooler Hightech-Ausrüstung. Und das stimmt auch irgendwie:

Omega-3-Fettsäuren sind sogenannte „gute Fette“, die der Körper schnell und effizient verarbeiten kann. Keine Angst also vor Rettungsringen :), mehrfach gesättigte Fettsäuren machen nicht dick.
Dem Fisch helfen sie, sich vor kaltem Wasser zu schützen. Uns bringen sie auch eine ganze Menge und sind ebenso wichtig wie Vitamin C. Sie bewahren uns vor Herz- und Kreislauferkrankungen, schützen unsere Gefäße und haben eine positive Auswirkung auf unsere Sehkraft. Sie sind also wie kleine Agenten, die sich um die Sicherheit unserer Organe kümmern. Am coolsten ist aber, dass sie sich auch um das Allerwichtigste kümmern - unser Gehirn. Sie sorgen dafür, dass unser Oberstübchen geschmeidig seine Arbeit erledigen kann. Man hat sogar festgestellt, dass Omega-3 bei der Behandlung von Depression förderlich ist. Depression ist eine ernstzunehmende Krankheit, die leider auch oft als Begleiterscheinung einer Fructoseintoleranz auftritt.

Also halten wir fest, dass Fisch fantastisch ist und wir ihn definitiv öfter auf dem Teller sehen wollen.

Und man muss dafür nicht nur Filet essen, sondern kann ihn vielseitig einsetzen.

Ich mag zum Beispiel Fischauflauf. Der geht schnell und die Portionen sind groß.

Vor der Zubereitung muss man allerdings erst einmal einen vernünftigen Fisch im (Einkaufs-)Netz haben.

Aber Fisch kaufen ist gar nicht leicht, wenn man nachhaltig und fair mit seiner Umwelt umgehen will.

Fischfang hat viele Schattenseiten - Umweltverschmutzung, die Zerstörung von Ökosystemen und Schadstoffbelastung und die Frische sind nur ein paar der Kritikpunkte. Hier braucht man etwas Rat und muss sich gut informieren.

Deswegen bringe ich nächste Woche ein wenig Licht in den Zertifikate-Dschungel und rüste euch mit ein paar Tips und Tricks zum Fischkauf aus.

Um das nicht zu verpassen, folgt mir bei Instagram oder werdet Fan der frufree-Facebookseite!

Hoch die Flosse!

Eure Hedwig

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Name .
.
Nachricht .

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen