Oh Käse!

Seit Wochen freue ich mich schon darauf, diesen Artikel zu schreiben, denn heute geht es um ein ganz besonderes Thema: Käse!

Wer liebt Käse eigentlich nicht? So gut wie jedes Land in Europa behauptet von sich selber, den besten Käse zu haben: die Franzosen, die Schweizer, die Niederländer. Ich sage: Die Vielfalt macht’s; Camembert, Appenzeller und Co. machen alle auf ihre eigene Art Spaß, roh und überbacken (hmm, überbacken!).

Die ca. 5000 Käsesorten, die es weltweit gibt, haben alle gemeinsam, dass sie aus Milch hergestellt werden, die durch Gerinnung haltbar gemacht wurde. Da es Käse aber schon seit der Steinzeit gibt haben sich die unterschiedlichsten Sorten entwickelt. Allein die Milch kann von sehr verschiedenen Tieren stammen, wie etwa Kuh (normal) oder sogar Yaks und Esel (verrückt, ne?). Die hierzulande gängigen Sorten sind dabei vor allem Labkäse, der nochmal in Hart-, Schnitt-, und Weichkäse unterteilt werden kann. Frischkäse gibts auch noch, aber der wird von Vielen bei einer
solchen Aufzählung nicht mitgedacht. Je mehr Fett ein Käse hat, desto härter ist er meist. Die meisten Käsesorten bekommen ihren Charakter und unverwechselbaren Geschmack durch den Reifeprozess.
Der kann auch wieder ganz unterschiedlich ablaufen, so etwa in Salzlake (Feta), Höhlen (Roquefort), heißem Wasser (Mozzarella).

 
 

Auf jeden Fall ist Käse für mich unverzichtbar, denn er bringt immer wieder Freude in mein Leben mit Fructoseintoleranz.
Er ist außerdem ein ganz wichtiger Bestandteil meiner Vitaminversorgung, und ist dafür mitverantwortlich, dass ich meinen kompletten Bedarf auch ohne Obst und Gemüse decken kann. Nebenbei enthält er natürlich auch noch andere tolle Nährstoffe, wie Kalzium und Eiweiße.

Ausserdem schmeckt Käse wahnsinnig „umami“ (japanisch, ‚schmackhaft, würzig'). Und das beste: Käse an sich ist Fructosefrei! Es gibt zwar einige Fallen, wenn etwa Nüsse, Pasten oder Paprikastreifen mit in den Käse eingearbeitet sind, aber eigentlich ist die Auswahl für uns Fructis nicht großartig eingeschränkt. Viele Sorten sind sogar, entgegen der weit verbreiteten Meinung, laktosefrei! Generell gilt: je länger der Reifeprozess, desto weniger Laktose ist enthalten. Bergkäse, Parmesan und Cheddar, sind in der Regel laktosefrei. Aber ähnlich einer Karenzzeit bei Fructoseunverträglichkeit, müsst ihr auch bei einer Sensibilität gegenüber Laktose selbst testen, was für euch gut ist.

Mit so vielen Sorten und Geschmacksrichtungen kann man dann auch ganz viel Abwechslung in die Küche bringen. Ich liebe zwar auch Käseplatten, von denen ich den Käse pur naschen kann, aber am besten ist er natürlich in geschmolzener Form - auf Aufläufen, Cheeseburger-Quiche oder kanibalischen Pilzen zum Beispiel. Und wer hat nicht manchmal einfach nur Lust auf das gute, alte Käsebrot?!

Ich liebe Käse einfach sehr (auch wenn er manchmal etwas streng riecht) und er wird immer meine große Liebe bleiben. Treue ist mir eben wichtig :)

cheese!

eure Hedwig

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